Hamburg Blues Band

Gespeichert von Webmaster am 7. Dezember 2010 - 18:25

Hamburg Blues Band gut drauf

 Ein Rückblick von Konzertbesucherin Sonja Bosselmann

Freitag der 13., für einige kein gutes Datum, für mich ein Glückstag. Denn genau vor 2 Jahren und 8 Monaten war ich an einem Freitag den 13. zum ersten Mal bei einem Konzert der Hamburg Blues Band. Seitdem lässt mich diese Band nicht mehr los, knapp 60 Konzerte quer durch Deutschland habe ich bisher miterlebt. Von Bremen bis zum Ort des Geschehens war ich dieses Mal knapp 2 Stunden unterwegs, Stau inklusive. Kein Weg zu weit sozusagen. Dank des Kellinghusen-Plans auf der PEP-Homepage hab ich die Ulmenhofschule auf Anhieb gefunden. Schon ungewöhnlich so ein Konzert in einer Schule, mal eine ganz andere Atmosphäre.

Die gute Laune der Band überträgt sich sofort auf die (leider nur) rund 90 Anwesenden. Sound und Licht stimmen, das Konzert wird gut. Dick Heckstall-Smith ist krankheitsbedingt nicht dabei, fällt aber nicht sehr auf, weil die Band seine Lücke mehr als ausfüllt. Von "Tender touch" über "Real stuff" bis "Hypnotized" wird alles gespielt, was man von einem HBB-Konzert gewohnt ist. Schön, daß "Rockin' chair", eines meiner Lieblingsstücke, auch endlich wieder im Programm ist.

Als Mike Harrison in der zweiten Hälfte die Bühne betritt, steigt die Stimmung noch einmal. Er scheint hier einige Fans zu haben, die seine Stücke wie "Smokestack lightning", "Waiting for the wind" oder "That was only yesterday" vielleicht noch von früher kennen. Mike sagte noch, dass er nach seiner langen Auszeit durch die HBB wieder Lust an der Musik bekommen hat. Kann ich gut verstehen, mit diesen klasse Musikern macht Musik Spaß.

Nach Mike's letztem Stück "Hold back" war dann auch noch nicht Schluss. Lautstark wurden Zugaben gefordert und die Band ließ sich nicht lange bitten. Als erstes "Got what I want" mit einem ausführlichen Gitarrenpart von Alex Conti vorweg. Danach ein erneuter Abgang. Es dauerte nicht lange und sie kamen für zwei weitere Zugaben zurück. "Try me again" mit Mike und "Ain't nothin' shakin' ", wo der Chor sich so anhörte, als würden weit mehr als 90 Leute singen, nicht schlecht.

Alles in allem kann ich nur sagen:

Wer nicht dabei war, hat selber Schuld. Es war ein absolut gelungener Abend. Und wenn die HBB das nächste Mal in Kellinghusen spielt, bin ich auf jeden Fall wieder dabei.