TCK Open Air

Gespeichert von Webmaster am 7. Dezember 2010 - 17:49

Licht und Schatten beim Open Air

 

Wie nah Schatten und Licht, Regen und Sonne beieinander liegen, war auf eindrucksvolle Weise beim 2. TCK Open Air zu erfahren. Die Tage vor dem Ereignis ließen nichts Gutes erahnen, und am 10. Juli, dem Veranstaltungstag, öffnete der Himmel noch einmal alle seine Schleusen. Aber jeder Schleswig-Holsteiner weiß, wie wandelbar Petrus’ Launen sind. So entschieden wir, die Veranstaltung in diesem Jahr wirklich als Open Air durchzuführen und auf einen trockenen Abend zu hoffen.

Bis zum Veranstaltungsbeginn gab es beachtliche Hindernisse zu überwinden. Die  angeblich regenfeste Bühne erwies sich mitnichten als regensicher. Die Bands konnten unmöglich inmitten der Wasserlachen ihr Equipment aufbauen und spielen. Dank der Fa. Dethlefsen ließen sich Paletten, Folien etc. herbeischaffen, so dass wir doch noch eine bespielbare Bühne zaubern konnten. Nächstes Problem: Die Bühne erhielt keinen Strom. Ein eilends herbeigeholter Elektriker konnte den Fehler finden und schließlich auch beseitigen.

Endlich, gegen 21.00 erst konnte die Veranstaltung beginnen. Wir müssen dem Publikum und auch den Bands für die unendliche Geduld danken, die ihnen abverlangt wurde.

Leider, aber letztlich den Umständen entsprechend, hatten sich nur ca. 100 Zuschauer eingefunden, obwohl – man staune - pünktlich zum Beginn des Konzertes die Sonne zum Vorschein kam. Aber wer hätte damit ernsthaft noch gerechnet?

Junior Sparks & the Flames mussten ihren swingenden Blues noch vor magerer Kulisse zelebrieren. Als die Blues Company ihren Auftritt begann, versammelten sich dann doch mehr und mehr Menschen vor der Bühne, so dass jetzt etwas von einem Festival-Gefühl zu spüren war.

Beide Bands ließen sich durch die Umstände keineswegs entmutigen, spielten auf hohem Niveau und gaben alles, um ihrem Publikum einen schönen Sommerabend zu bereiten,. Es war fast ein Uhr, als die Blues Company mit ihrer letzten Zugabe „Gimme some lovin“ ein fröhliches, ja ausgelassenes Konzert beendete. Es ist dem Können und der professionellen Einstellung beider Bands zu danken, dass doch eine Art Party entstand, die auch uns PEP-Aufbauhelfer die Mühen dieses Tages ein wenig vergessen ließ.  

 

Erk Böteführ