McCalmans

Gespeichert von Webmaster am 7. Dezember 2010 - 1:26

McCalmans sind Folk-Entertainer

Ein Rückblick von Chris Chinery

Es war 1964. Ich war 17 Jahre alt, fuhr Motorrad. Ich lebte in London. Ich betrat zum ersten Mal einen Folk Club. Es war um mich geschehen! Seitdem bin ich „Folky“

Im gleichen Jahr wurde die Folk Band „The McCalmans“ gegründet. Jedes Mal, wenn ich in England bin, frage ich nach den Bands aus jener Zeit. Aber die meisten gibt es leider nicht mehr. Die McCalmans gibt es noch – und wie!

An diesem Abend fühlte ich mich in die Zeit in London zurückversetzt: Mikrofone waren selten, Tonabnehmer für Akustikgitarren fast unbekannt.

So spielten die drei McCalmans, Ian, Nick und Stephen – ein Minimum an Technik – ein Maximum an Können – gute Gitarren – starke Stimmen- ein gutes Konzept.

Was macht den Erfolg der McCalmans aus? Sie verbinden alt und neu mit einem seltenen Charme. Sie singen sehr zeitkritische Lieder, wie „The last great Whale“, ein Lied über das Töten der Wale, das für Greenpeace geschrieben wurde. Sie machten auch Scherze, wie „Goodnight Sweetheart“, Bewegung braucht der Mensch!

Sie werben mit ihren Liedern für ihre schottische Heimat – Botschafter könnten es nicht besser machen. Die McCalmans sind eben Folk-Entertainer.

Der Erfolg dieser Folk Band sollte uns zu denken geben: Nicht alles, was modern ist, ist gut. Die alten Werte sind oftmals erhaltenswert, die neuen Moden sind nur bedingt positiv. Siehe Handys, man kann gerade noch damit telefonieren, dafür machen sie schlechte Bilder!

Wenn man nach meiner Meinung fragt, können die McCalmans einmal im Jahr zu PEP kommen. Schade, dass so viele Leute dieses tolle Konzert verpasst haben.