Blues Celebration

Gespeichert von Webmaster am 7. Dezember 2010 - 1:24

Blues der Extraklasse in der Ulmenhofschule

Rainer Werth zur Blues Celebration in der Ulmenhofschule

Ich traf Tom Shaka vor 3 Jahren bei seinem Geburtstags-Konzert in Hamburg. Er fragte mich nach der Möglichkeit, mal wieder in Kellinghusen zu spielen. Dies bejahte ich, äußerte dabei aber den Wunsch, wenn ja, dann mit der Formation Blues Celebration. Diese hatte ich vor 7 Jahren voll Begeisterung in der Hamburger Fabrik gesehen. Damals in der Besetzung Abi Wallenstein, Tom Shaka und Steve Baker.

Zu uns kamen sie jetzt zu viert. Wallenstein, Shaka und Martin Röttger hatten bereits mehrere Konzerte bei uns gespielt. Für Steve Baker war es allerdings das erste Mal. Er hatte auch die Idee zur Gründung der Blues Celebration, welche aber nur einmal im Jahr ein Konzert geben. Die meisten Besucher kannten Tom als Solokünstler; die anderen 3 waren bekannt als Blues Culture. Einige davon waren deshalb weit gereist (Frankfurt), um alle 4 gemeinsam als Blues Celebration zu sehen.

Diese wurde durch Tom (Solo) eingeleitet. Später kam Steve Baker mit der Harp dazu. Tom virtuoses Gitarrenspiel und seine kräftige Bluesstimme zogen die Zuhörer schnell in ihren Bann. Er präsentierte in den 45 Minuten einen Querschnitt seiner letzten CDs.

Den 2. Set bestritten Abi (Gitarre), Steve (Harp) und Martin (Cajon). Sie stellten überwiegend ihre gemeinsam eingespielte CD der Formation Blues Culture vor. Abi mit seiner markanten Stimme in Verbindung von akzentuierten Gitarrenakkorden unterstützt vom virtuosen Spiel der beiden anderen, das alles heizte die Stimmung in der Ulmenhofschule immer mehr an. Dies wurde noch übertroffen, als im 3. Set endlich alle 4 auf der Bühne standen. Mit bekannten Blues-Klassikern wie z. B. Suzie Q zeigten sie, dass sie ihre Instrumente beherrschen. Wobei Martin auf seiner kleinen Holzkiste (Cajon) die Zuhörer in Erstaunen versetzte, wie vielfältig der kleine Kasten klingen kann. Immer wieder neue Bluesfacetten, andere Spielarten und packende Soli machten den Abend für die Akteure und Gäste gleichermaßen zu einem Erlebnis. Mit tosendem Beifall wurden die Musiker nach ihrer Zugabe verabschiedet.