Torfrock

Gespeichert von Webmaster am 7. Dezember 2010 - 1:20

Entspannte Party

Den Abend mit Torfrock genoss Oliver Zantow

 

Die Vorbereitungen laufen jedes Mal auf Hochtouren, wenn die Bagaluten-Band wieder einfällt. Nicht nur wesentlich mehr Besucher, als wir es sonst von unseren Konzerten kennen, werden erwartet. Dementsprechend werden mehr Parkplätze benötigt, vier Getränketresen sind aufzubauen und zu besetzen, statt des gewohnten einen. Die Torfrock-Crew umfasst über 20 Personen, da sind die Vorbereitungen für das Catering ein wenig aufwendiger als wenn sich wie sonst vier oder fünf Musiker in der Garderobe aufhalten. Der Aufbau von Bühne und Technik gerät da fast zur Nebensache.

Wenn die Show dann später steigt, haben wir Heerscharen von Helfern in der Halle postiert, weil es auch in diesen zwei Stunden gelegentlich etwas robuster zugehen kann, als bei unseren anderen Veranstaltungen.

Zwei weitere Stunden später war von erhöhter Anspannung nichts mehr zu spüren. Wir haben eine ebenso stimmungsvolle wie entspannte Party erlebt. Die Halle war voll, die Leute haben gefeiert, aus ganz Norddeutschland sind die Fans mit Helmen, Fellen, Schwertern und Trinkhörnern bewaffnet nach Kellinghusen gepilgert – einer kam sogar im Kettenhemd. Und die Torfmoorholmer Jungs haben gerockt, was das Zeug hält. Karola war wieder am Krabbenpulen, der Torfballen wurden gestochen, Rollo und Renate verehrt. Beinhart ging es zur Sache, kein Wunsch blieb unerfüllt. Auch unser nicht, daran zu denken, dass wir in einer Schule zu Gast sind. So fröhlich, wie die Fans gekommen waren, verabschiedeten sie sich auch wieder, die Trinkfreudigeren brachte der Störexpress nach Hause.

Gegen Mitternacht saß dann eine entsprechend fröhliche Runde von Helfern zusammen und schlemmte sich durch die Reste des Buffets. Alle Herausforderungen dieses Tages wurden gemeistert, dieser Abend hat einfach Spaß gemacht. Da gerät es vollkommen zur Nebensache, ob die Torfrocker in den nächsten Jahren neue Songs einspielen oder mit dem gleichen Repertoire unterwegs sind. Hauptsache, sie kommen wieder!