Saitenfest 2016 mit "Matama"

Samstag, den 8. Oktober 2016 um 20.00 Uhr im alten Pastorat in Stellau/Wrist
 

Karten im Vorverkauf 12,-€, und an der Abendkasse 14,-€

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Saitenfest 2016 mit "Matama"

 

Andre Krikula & Cesar Ferreira

brasilian guitar & voice

 

Andre Krilula Git. Voc.

Cesar Ferreira Cajon,brasil.Perc.Voc.

 

Für viele Kenner brasilianischer Musik ist dieses Duo eine der besten Bossa Nova Formationen in Deutschland. Neben Eigenkompositionen werden Klassiker der Bossa Nova und der musica popular brasileira zu hören sein. Etwa Interpretationen von "Berimbau" und "Canto de Xango" von Baden Powell, "Beleza Pura" von Caetano Veloso oder auch "Samba da minha terra" von Dorival Caymmi. Hinzu gesellen sich Stücke aus einem anderen musikalischen Kosmos - etwa eine Samba-Version von "Mecki Messer" des deutschen Komponisten Kurt Weil. André Krikula gehört zu den eigenständigsten, spannendsten und virtuosesten Vertretern brasilianischer Gitarrenmusik in Deutschland  - und wahrscheinlich auch weit darüber hinaus. Fazit: die sanfte Melancholie der Bossanova trifft auf die Virtuosität eines exzellenten Gitarristen, der es in gefühlvollen Gitarrenballaden genauso wie in rhythmisch mitreißenden Sambas versteht, der Poesie und den Klangfarben seines Instruments den gebührenden Raum zu lassen. Der die Nähe zu Baden Powell nicht verheimlichen will und einem Gesang, der sich - teilweise auch in deutsch  - an das seidig-sanfte Timbre eines Joao Gilberto anlehnt.


 

Brasilian Guitar „das ist nun mal sein musikalisches Leben........Andre Krikula ist seit eh so etwas wie eine Institution in Sachen brasilianischer Musik in Norden dieses unseres Landes.....  Gil bleibt nicht Gil, Veloso nicht Veloso.Dazu hat Krikula zu viel eigene Musikalität im Bauch . ....Was bitte will man mehr von einem deutschen Brasilianer ?

aus Jazz Podium Alexander Schmitz

„André Krikula macht vor, wie man sich in die tropische Musik soweit einfühlen kann, dass auch Eigenkompositionen so klingen als wären sie jenseits des Atlantiks geschaffen worden. Einen hüpfenden Partido Alto kredenzt er in "Lampião", im Titelstück bildet der Samba einen ganz leichtfüßigen Unterbau zu wunderbar erfindungsreichen Improvisationen und einem dramaturgisch cleveren Tempowechsel in der Mitte.“ Immer hat Krikula einen vollen, melodieverliebten Ton auf seinen sechs Saiten, und der kommt in den lyrischen Momenten wie "La Mara" und "Flores de cristal" mit einem imaginativem Freigeist grandios zur Geltung, fern von simpler Kopie brasilianischer Töne“

Stefan Franzen, "Akustik Gitarre" 5/14

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. „Da stimmen die federnden Rhythmen und die starke Melodik, der Satzgesang und die textlosen Vokalimprovisationen.“.. Damit ist André Krikula nicht nur für die relativ geschlossene Szene akustischer Gitarristen, sondern auch für die Bossa-Lounge Szene interessant. Man merkt, Krikula kennt die brasilianischen, spieltechnischen Vorbilder nur zu gut - die Spielweisen João Boscos oder Baden Powells hört man immer mal heraus. Dazu bekommt Krikula sogar richtige Ohrwürmer wie sein "Papagaio" hin. Und dann gibt es sogar noch einen Samba mit deutschem Text, "Chateau".  Alle Achtung - und warum nicht… Mit seiner Virtuosität und Vielfalt dürfte Andre Krikula bei brasilianischen Zuhörern viel Respekt ernten. Neben Peter Fessler zeigt die deutsche Szene mit Krikula, das hierzulande bezüglich brasilianischer Gitarrenmusik wirklich internationales Niveau zu finden ist.

Hans-Jürgen Lenhart, "Folker" 04/14